Hallo liebste Leute,
Morgenstund hat Gold im Mund, sagt man. Gold hab ich nicht gefunden, dafür hab ich das erste Mal, seit ich hier bin, durchgeschlafen! 👏👏👏

Am Vormittag waren wir in der katholischen Kirche im Ort. Die Messe hat erst um 10.30 begonnen. Für alle Mormonen hier ist das mega spät, für die Familie ziemlich früh.
Die Kirche war ziemlich gestopft, es sind sogar Leute gestanden! Es gibt einen blaugewandeten Schwesternorden hier, also ist quasi die ganze Messe von Engelsstimmen begleitet worden … Jetzt weiß ich, warum die katholischen Kirchen so ein hohes Gewölbe haben: um die falschen Töne auszuhallen, sodass es immer gut klingt. Es sei denn natürlich man sitzt direkt vor den schiefen Stimmen.

Während die Eltern mit all ihren Bekannten am Spielplatz geplauscht haben, war ich mit den Kindern spielen. Der Große hat sich mit seinem Rad das Knie voll aufgeschürft, sodass wir zwei früher wieder zurück in die Wohnung gefahren/gerannt sind. Dort hab ich ihm ein paar Kartenspiele beigebracht, so auch schwarzer Peter. Zu zweit ist das allerdings nicht so aufregend, was er aber nicht gewusst hat, nachdem er es nur zu zweit kennt.

Zum Mittag haben wir wieder die allbekannten Nudeln mit roter Sauce gegessen, die mir langsam schon bisschen bei der Nase raushängen (nicht wörtlich nehmen, das wäre echt eine Sauerei! – sagte die Vegetarierin).

Am Nachmittag haben die beiden aufgekratzten Mädels ein pisolino gemacht, wodurch ich ein bisschen Zeit für mich gehabt hab. Ich hab einen Spaziergang durch Wald und Wiese gemacht und dann ein bisschen Internet am Tag genutzt. Im Hotel/W-Lan Insel hab ich den Anfang eines alte-Leute-Bingospieles gecrasht. Es war noch kaum wer da, aber die Tische waren so süß mit grünen Tischdecken und den Spielutensilien hergerichtet. Die 2 Damen, die hereingekommen sind, haben mich gefragt, ob ich denn auch mitspiele, was ich fast bedauernd verneint habe. Ein wöchentliches Bingospiel holt mich bestimmt früh genug ein!

Wie die Größere dann aufgewacht ist, bin ich mit ihr und dem Burschen in einen Kuhstall gegangen. Dort war keine Menschenseele und ich hab den Großen davon abhalten müssen, die Kühe mit dem Heu zu füttern. Danach sind wir über eine Wiese und brach liegende Felder gewandert, wo ich mit der Mittleren Blumen gepflückt hab, um sie von der langen Wanderung abzulenken. Das hat leider nicht ganz geklappt und sie hat über Phantombrennessel geklagt.

Dann war ich zum zweiten Mal seit wir hier sind beim Parco della pace, wo wir Ringlotten gepflückt haben, die der Große zuerst giftig geglaubt hat. Wir haben geschaukelt, haben verstecken gespielt und dann hat es – das zweite Mal, dass ich bei diesem Park war – zum Regnen angefangen. So hab ich nun zwei Outdoor-Duschen zum Preis von einem Park abbekommen. Bevor es noch geschüttet hat, sind die Eltern gekommen: er vom Joggen, sie mit der Kleinsten, die noch geschlafen hat vorher. Wie wir dann nur noch im Holzpavillion gesessen sind, um dem Regen zu entkommen, hat mich die Mutter gefragt, ob ich denn gehen wolle, was ich bejaht hab und hab dann mein eigenes kleines Jogging im Regen unternommen.

Mehr ist heute nicht passiert. Zumindest nichts, dass ich derweil erzählen könnte. Ich verspreche Einiges für den nächsten Blogpost! Da wartet so manche Überraschung auf euch.
Sophie

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