Was ich gelernt hab

Hallo Leute!

Seit meiner Rückkehr von Italien ist inzwischen schon etwas Zeit vergangen. Ich hab ein paar lebensnotwendige Lektionen zusammengesammelt, die ich als Au Pair in bella Italia gelernt habe. Viel Spaß!

Vokabel 1: Passeggino – Kinderwagerl:
Ein Wort, das man jetzt nicht unbedingt in der Schule lernt 🙄

Vokabel 2: Assaggiare – kosten:
Kinder wollen immer alles kosten und probieren. Ob es ihnen schmeckt ist dann was anderes.

Lebenslektion 1: Leute brauchen ein bisschen, bis sie cool werden, aber dann sind sie richtig cool.

Vokabel 3: Mescolare – verrühren:
Dieses Wort hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, hab ich es doch bei den hundert Torten, Pizzen, Crèpes, die wir gemeinsam gemacht haben, gelernt.

Grammatiklektion 1: Se fossi – Wenn ich wäre
(zb: Se fossi una principessa – Wenn ich eine Prinzessin wäre):
Wenn man eine Möglichkeit ausdrückt, verwendet man das „condizionale“, eine gewisse grammatikalische Form. Ich hab also tatsächlich auch Grammatik dort erlernt.

Phrase 1: Che sonno ho – frei übersetzt:
I bin so sau miad!:
Immer ein wichtiger Teil eines jeden Vokabulars!

Phrase 2: Ha una luna oggi! – Er/Sie hat heut echt einen Mond! … Moment… Was?, denkst du dir vielleicht. So drücken Italiener aus, dass eine Person grad besonders grantig ist, weil sie nicht gut geschlafen hat.

Lebenslektion 2:
Es gibt nicht überall chinesische Restaurants und Kebab- und Pizzastände finden sich auch nicht an jeder dritten Ecke.

Lebenslektion 3:
Man kann sich innerhalb kürzester Zeit mit wildfremden Kindern anfreunden und die wie wild vermissen, wenn man sie nicht mehr jeden Tag sieht.

And miss them I do…
Das waren die grundlegendsten Sachen, die ich in Italien gelernt hab.

Ich wünsche einen tollen Tag,
Sophie

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Au Pair vs. Babysitter

Hello you wonderful people!

Today I’ve been babysitting. It was the first time I have been in charge of kids other than my nephew since Italy. And oh my do I miss my kids!

But I’ve also really enjoyed babysitting tonight! And so, for all those young people who’re thinking about going abroad and all those parent who’re thinking about taking an Au Pair, here is the ultimate one on one,
– Au Pair vs. Babysitter –

Au Pairs live with the family. The kids see you every day, they see your morning face, they see you happy or tired, excited and grumpy. They know you. They open up. They hug you. They give you kisses. They don’t go to bed without saying good night. They share their favourite toys with you.

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Here's a picture of Vienna at night-time so the reading doesn't get boring.

On the other hand – and my prof for „Reading Competence and Text Production: English“ would kill at this point, because I’m using on the other hand without having said on one hand, apparently a big nono – an Au Pair doesn’t spend as much energy as a Babysitter. As Au Pair I would spend about 5 hours per day / 6 days a week with the kids. As a Babysitter today I spent 3 hours with the kids and I didn’t even know the kids beforehand.

So naturally as an Au Pair you can’t be super fun and playing with the kids every minute you spend with them. You give them space play on their own and take care that they don’t kill themselves. That doesn’t mean that I never played with my kids. I played plenty with them and I loved it, but not all the time. Which is also necessary, otherwise I would have been forcing myself upon them (which I kind of did the first few days and it was weird.. So chill!)

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City lights on the danube river.

The Au Pair experience is something really really special and you end up being like an older sister to the kids. True, there were moments when I was glad I didn’t have kids yet, but I really enjoyed my time with „my kids“.

So as a babysitter you get to be super fun, have the kids show you their favourite toys, you can get to know them and their habits. I love getting to know kids. Their personalities are just so clear, when compared to adults. Us old people, we have so many sides to us. Kids are just so candid. You see them. You play with them. They tell you about who they are. Just like that.

Also an Au Pair gets to know the parents as well. It’s funny thinking back about all the people I’ve babysat for. Although I always knew the parents, I knew the kids better, because I’ve seen them play and live in their homes, whilst the parents I usually saw at church and then the 5 minutes at home when they explained to me where the food was and the numbers I should call in emergencies.

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Oh and here is me with glasses, should I ever need some. What do you think?

Oh and one more thing: Au Pairs are cheaper. Way cheaper. 😉

That is all for today!
Good night,
Sophie

Achterbahn im Pyjama

Meine liebsten Leute,

ich könnte euch heute von meinem wundervollen Silvesterfest erzählen. Oder von der traumhaften Hochzeit meines Bruders, wofür ich in weniger als einer Woche in Österreich, Deutschland und der Schweiz war. Ich könnte auch von der Filmnacht mit meinen Freunden gestern erzählen.

Aber nein, ich erzähle vom heutigen Tag, den ich zu 100% im Pyjama verbracht habe. Einem Tag, an dem ich mein Grundstück nicht verlassen hab. An dem ich jede Menge Zeit mit Netflix verbracht habe.

Wie kommt es jetzt aber, dass heute einer der gefühlsreichsten Tage des ganzen Jahres war? Ja, das Jahr ist noch nicht so alt. Aber wir wollen uns jetzt nicht mit Erbsen zählen beschäftigen. 😛

Begonnen hat es für mich ziemlich früh. Für einen Samstag zumindest. Gegen halb 9 ist die liebe liebe Freundin, die bei mir geschlafen hat, aufgestanden. Während ich mit dem Schlaf gekämpft habe, der meine Augenlider streng unter Kontrolle gehalten hat, haben wir eine sehr bedeutungsvolle Unterhaltung haben dürfen. Aufgrund des Defizits meiner Erinnerungsfähigkeit kann ich mich nicht genau an die Themen erinnern, aber ich kann mich ganz stark dran erinnern, wie sehr ich sie lieb hab und wie dankbar ich für die bin, die mir nahe sind. Und diese Dankbarkeit und große Liebe gilt allen meinen Freunden. Danke, dass du, lieber Leser, hiermit dabei bist und ein Teil von mir bist. Ich hab dich lieb.

Oookay, also das Gefühl Liebe ist damit schon mal abgehakelt ✅

Diese paar Stunden, die ich mit Serien zugebracht habe, habe ich nebenbei gestrickt und mein Herbstprojekt abgeschlossen. Ja, es hat einen ganzen Herbst gebraucht. Ganz stolz darf ich hiermit verkündigen, dass es nicht furchtbar mega hässlich geworden ist!!!! Erfolg, Stolz, Freude! Wenn ich jetzt bedenke, wie oft ich schon versucht hab stricken zu lernen und jetzt ist es eine totale Lieblingsbeschäftigung!! Oooh yeah! 💪

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Pulli ohne Ärmel und mit ganz vielen Streifen.. Und rosa 🙄

Zum Abendessen hab ich mir rote Rüben angebraten. Kleiner Tipp: dünne Scheiben, viel Öl und viel Salz!!
Rote Rüben sind mega cool, weil sie färben sooo gut! Meine Mama würde dazu kommentieren, dass man da bloß kein weiß beim Kochen tragen soll, aber alles woran ich denken kann ist, wie man am besten damit spielen kann!! Kriegsbemalung ahoi!!!

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Die Augenringe sind vom vorher erwähnten Filmeabend gestern und dem unmenschlich frühen Aufstehen heute 😉

Gegen Abend haben mich Nachrichten erreicht, die mich zur Weißglut gebracht haben. Jetzt endlich verstehe ich den Ausdruck „vor Wut weiß sehen“… Aber in dieser Familie ist dem leicht Abhilfe gefunden: mein Papa hat die Boxpolster rausgeholt und meine Schlagtechnik kritisiert. Schneller, Sophie! Ellbogen tief! Fester schlagen! Es sind ihm sogar auch fast poetische Kommentare entflohen wie: Der Schlag muss aus deinem Herzen kommen. Ob das bedeutet aus der Richtung des Herzens oder ich soll „mit Herz schlagen“, das darf sich jeder selber aussuchen.

– Kleiner Zwischenruf: Ich hab auch ein paar Uniaufgaben gemacht. Ich war also sogar fleißig 💪 –

Um meinen Tag kurz zu fassen: ich hab eine Gefühlsachterbahn erlebt, ohne mir überhaupt amal den Pyjama umzuziehen. Ein Tag ganz nach meinem Geschmack.

Ich wünsche euch allen viel viel Liebe und Erfolg bei allem, was ihr tut und ein kleines Bisschen Wut, weil in meinem Fall hat mich das dazu gebracht Sport zu machen! Und wenn Sport das Ergebnis ist, dann kann Wut ja ned so schlimm sein, oder?

Küsschen, 💋
Sophie